Gemeinderat Kurt Wallasch

Vergangenes Wochenende fand in Innsbruck eine Demonstration gegen die jüngsten Abschiebungen statt. Rund 600 Menschen demonstrierten größtenteils friedlich. Dennoch kam es zu einer Eskalation mit Gewalt, Verhaftungen und schweren Anschuldigungen. Selbstverständlich müssen alle Vorwürfe geklärt werden, jedoch stellt sich die Frage, warum Menschen aus anderen Ländern mit geheimer Identität nach Innsbruck reisen und durch ihr Verhalten in Konflikt mit den Behörden kommen.

„Das eigentliche Anliegen vieler friedlichen Demonstranten wurde von einigen reisenden Krawallmachern wieder einmal in den Hintergrund gedrängt. Das ist schade, denn die jüngsten Abschiebungen rechtfertigen sicherlich eine öffentliche Diskussion. Darum ging es für einige Teilnehmer aber offenbar nicht“, so Für Innsbruck Sicherheitssprecher GR Kurt Wallasch.

Kein Verständnis für Gewalt – Dank an Polizei

„Die Vorwürfe gegenüber der Polizei machen mich als langjährigen Kriminalbeamten sehr betroffen und ich hoffe, dass sich alle Vorhaltungen aufklären lassen, wovon ich aktuell ausgehe. An dieser Stelle sei allen friedlichen TeilnehmerInnen an der Demonstration aber auch den zahlreichen Polizistinnen und Polizisten unser großer Dank ausgesprochen“, so Wallasch.

Wer lädt Krawallmacher zu Demos ein?

„Ich frage mich, wer die Berufsdemonstranten aus ganz Europa jedes Mal zusammentrommelt. Die Organisatoren von Demonstrationen können sich hier nicht aus der Verantwortung stehlen“, so Wallasch.

„Einige der inhaftierten Teilnehmer reisten trotz Corona-Beschränkungen –  teils mit verdeckter Identität durch fehlende Fingerabdrücke –  ein. Die ehrliche Absicht, an einer friedlichen Demonstration teilzunehmen, kann ich beim besten Willen nicht glauben. Solche reisenden  und offensichtlich gewaltbereiten Krawallmacher haben in Innsbruck keinen Platz“, hält Wallasch abschließend fest.